Sicher unterwegs im Medienland – Datenschutz im Zeitalter von web2.0
Am 13. Oktober 2010 findet im neuen Schloss Stuttgart die Auftaktveranstaltung zu den diesjährigen Medienkompetenztagen statt. Auch Vertreter von KWICK! referieren unter anderem zu Themen wie “Sicher unterwegs im Medienland” oder “Datenschutz im Zeitalter von web2.0″. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung ist aber erforderlich.
Der qualifizierte und eigenverantwortliche Umgang mit Medien ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene heute eine Schlüsselqualifikation und unabdingbare Voraussetzung für das berufliche Leben. Es ist daher wichtig, dass all jene Mediennutzer einen qualifizierten Umgang mit Medien lernen – zu Hause oder aber bereits in der Schule. Die Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg hat sich zur Aufgabe gemacht, Eltern und Pädagogen hierbei zu unterstützen.
Das Motto in diesem Jahr lautet “Sicher unterwegs im Kindermedienland”. Am Vormittag referiert Thomas Feibel, Journalist und Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, über Kindheit und Jugend 2.0, anschließend werden exemplarische, medienpädagogische Projekte und Modelle aus Baden-Württemberg vorgestellt.
Am Nachmittag erklären Jugendliche in Form einer Talkshow ihre Medienwelten. Anschließend haben Besucher die Möglichkeit, an vier verschiedenen Foren zu aktuellen Themen der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen teilzunehmen.
Am Nachmittag werde ich in meiner Funktion als Datenschutzbeauftragter zusammen mit Dr. Thomas Jandach von der Aufsichtsbehörde für Datenschutz im Innenministerium im Forum 4 zum Thema “Datenschutz im Zeitalter von web2.0″ referieren. Genaue Informationen zur gesamten Veranstaltung gibt’s auf dem aktuellen Flyer zum Download. Der Fachtag richtet sich sowohl an Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit, an Eltern sowie alle Internetnutzer.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Ebenso auch die Verpflegung. Allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Die Initiatoren rechnen mit vollem Haus.
Anmeldungen sind möglich:
online unter www.kindermedienland-bw.de
telefonisch unter 0711-2850-798
per Mail: laun@lmz-bw.de
Schnellere Kommunikation in Echtzeit
Die Kommunikation und Interaktion mit anderen Mitgliedern steht bei KWICK! im Vordergrund. Über ein spezielles System werden dabei viele Daten in Echtzeit ausgetauscht, ohne, dass die Besucher eine Verzögerung oder ein Neuladen der Seite in Kauf nehmen müssen. Die dabei verwendete Open Source Software PushUp wurde stetig weiterentwickelt und nun ebenfalls der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Im zweiten Beitrag der Blogserie über die Entwicklung bei KWICK! werfen wir nach der agilen Software-Entwicklung mit Scrum nun einen Blick auf die Echtzeit-Funktionen, welche durch Server Pushes auf Basis einer Comet-Architektur realisiert wurden. Dabei werden Daten zwischen Client und Server ausgetauscht, ohne, dass der Client (Browser) den Kontakt initiiert hat. Die Comet-Architektur wird z.B. auch bei GMail Chat, Google Docs oder Meebo eingesetzt.
Bereits im Jahre 2001 haben wir mit automatischen Aktualisierungen durch Polling des Servers begonnen. Das heißt Anfragen wurden vom Browser in sehr kurzen Abständen von ein bis drei Minuten zum Beispiel durch Reloads eines versteckten iFrames abgesetzt. 2006 haben wir das System durch die Einführung von AJAX-Requests verfeinert. Der Nachteil beim Polling liegt auf der Hand: der Server bekommt eine enorme Last ab, wenn sehr viele Mitglieder parallel online sind. Zudem ist die Aktualisierung der Daten trotz der minütlichen Frequenz zu langsam. Die Lösung liegt in der Comet Architektur, welche durch einen Server-Push die Last entsprechend gering hält. Der Server meldet sich nur, wenn es wirklich etwas Neues gibt. Bereits zu Beginn des Jahres 2009 wurde das gesamte Ereignissystem von KWICK! auf diese Architektur umgestellt. Profilbesuche, neue E-Mails, Messages oder Logins von Freunden werden seitdem in Echtzeit angezeigt. Das bedeutet, dass man z.B. das Ereignis über einen Profilbesuch genau in dem Moment erhält, wo der Besucher das Profil auch betreten hat.
Um Nachrichten ohne Verzögerung an den Browser des Mitglieds senden zu können, muss dieser eine separate Verbindung zum Server aufbauen. Es handelt sich hierbei um eine Socket-Verbindung, welche als Fallback über einen langlebigen, offenen HTTP-Request via iFrame aufgebaut wird. Der PushUp-Server kann hierbei direkt Befehle an den Client schicken, welche direkt in JavaScript umgesetzt werden. Somit ist man quasi in der Lage, im Browser JavaScript ausführen zu können und die aktualisierten Daten zu verarbeiten. Um die Sicherheit muss sich ein Besucher dabei keinerlei Sorgen machen. Durch diese Technologie wird nur der Update-Intervall deutlich erhöht, sodass ein Reload der Seite oder eine Interaktion des Benutzers nicht notwendig ist.
Unsere hierfür eingesetzte Software namens PushUp basiert auf einem gleichnamigen Open-Source Projekt, auf welches wir im Jahre 2008 gestoßen sind. Der bisherige Entwickler hat das Projekt zwischenzeitlich scheinbar aufgegeben, da seine Homepage seit längerem nicht mehr erreichbar ist. Wir haben diesen Dienst konsequent weiterentwickelt und optimiert, sodass sich jetzt etliche tausende parallele Sitzungen damit steuern lassen. PushUp ist sehr schnell, effizient, stabil, simpel und flexibel. Zu Spitzenzeiten sind damit mehr als 90.000 Benutzer gleichzeitig mit diesem Dienst verbunden und empfangen damit alle möglichen Aktualisierungen in Echtzeit. Der Server kann mit jedem Format zum Austausch der Daten umgehen: von JSON, XML, XHTML bis hin zu eigenen Formaten. Clientseitig regelt ein 4,3 KB kleiner Flash-Film die Verbindung zum Server. Die Last wird bei KWICK! ausfallsicher auf vier PushUp-Server verteilt.
Klassisches Web Applikationsmodell
Abb. 1: Synchroner Ablauf nach dem klassischen Web Applikationsmodell. Der Server liefert Daten nur auf Anfrage des Clients.
Comet Web Applikationsmodell
Abb. 2: Die Comet Applikation kann Daten jederzeit zum Client schicken, ohne dass dieser die Anfrage initiiert.
Die größte Herausforderung bei der Implementierung der Comet-Architektur und PushUp war zu Anfang die große Vielfalt der Browser, Flash-Versionen, Firewalls oder Ad-Blocker zu berücksichtigen. Die unterschiedlichen Browser verfolgen dabei unterschiedliche Sicherheitskonzepte, beinhalten selbst Fehler oder halten sich nicht immer an W3C-Standards, was die Entwicklung zum damaligen Zeitpunkt erschwert hatte. Eine weitere Herausforderung war, den Dienst so effizient zu gestalten, so dass ein einzelner Server unter Dauerlast 20.000 und mehr gleichzeitiger Verbindungen schnell und ohne Verzögerung verarbeiten kann. Die PushUp-Software wurde dazu umgeschrieben und an die neuen Herausforderungen angepasst. In der Zwischenzeit werden nicht nur Ereignisse über diesen Dienst in Echtzeit über das Netz geschickt, sondern auch täglich Millionen von Messages, Kommentare, Bewertungen mit “Find ich gut” oder der gesamte Neuigkeiten-Stream eines Mitgliedes auf der Startseite.
Mit WebSockets aus HTML5 besteht in naher Zukunft noch eine Alternative zu unserem Flash-Film als Client. Zwar haben bislang nur die neuesten Versionen von Google Chrome und Apple Safari das Netzwerkprotokoll implementiert, aber andere Browser werden bald folgen. Aktuell ist es noch keine Alternative, da noch eine signifikante Anzahl unserer Mitglieder veraltete Browser verwenden – der vielgehasste Internet Explorer 6.0 kommt auch neun Jahre nach seiner Veröffentlichung auf immerhin noch 1,9 % aller Besuche. PushUp funktioniert auch mit diesen älteren Browsern zuverlässig. Steht die Pushup-Verbindung nicht mehr zur Verfügung, so werden die Aktualisierungen eben nicht in Echtzeit ausgeliefert. Unterstützt der Client kein Flash (wie z.B. das iPad), so greift automatisch das Fallback über den langlebigen HTTP-Request.
In der Zwischenzeit existieren einige Alternativen für die Implementierung von Echtzeit-Features: Ajax Push Engine, cometD (Bayeux Protokoll), Orbited, Perservere und weitere. Bei CometDaily findet man auch einen Vergleich zwischen verschiedenen Comet Server Implementierungen.
Unsere PushUp Version ist nun bei Github als Open-Source frei verfügbar.
Mobile Community: Web-Lösungen für nahezu alle Handys
KWICK! bringt die Social Network Plattformen des Web 2.0 auf die nächste Stufe: Für alle Endgeräte stehen mittlerweile optimierte Web-Lösungen bereit. So wurde zum einen die mobile Plattform unter m.kwick.de für alle internetfähigen Handys erheblich verbessert und upgedated. Zum anderen wurden spezielle Applikationen bereit gestellt für iPhone-, Android- und Symbianhandys. Damit sind die Mitglieder nicht mehr an den heimischen PC gebunden. Die Community ist immer und überall stets mit dabei.
Egal ob noch schnell die Messages oder E-Mails gecheckt werden müssen oder ein Schnappschuss in die eigene Galerie hochgeladen werden soll. Zurzeit ist nichts mehr gefragt, als seine Community mobil mit nach draußen nehmen zu können. Zeiten, in denen man an den heimischen PC gebunden war, um am Community-Leben teilnehmen zu können, sind längst vorbei. Es gehört zum Alltag, auf Wunsch auch unterwegs immer erreichbar zu sein. Und das Ganze möglichst in Echtzeit. Erlebnisse will man sofort und gleich mit seinen Freunden teilen, Verabredungen spontan treffen. Klar, dass KWICK! sich dieser Entwicklung nicht verschließt und die mobile Erreichbarkeit in den vergangenen Monaten verbessert und deutlich ausgebaut hat.
Rückblick: Die erste Mobilversion von KWICK! wurde bereits 2007 entwickelt, damals noch in exklusiver Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter o2. Die Community war eine der ersten, die überhaupt mobil zu erreichen war. 2009 gab es ein Update auf m.kwick.de 1.0 für alle internetfähigen Handys. Grundlegende Funktionen waren ab dato möglich. 2010 stand dann eine Generalüberholung an und das mobile Leben wurde auf die nächst höhere Stufe gehievt. Sowohl die Oberfläche als auch die Funktionen wurden an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Seit April steht die stark optimierte und optisch deutlich vertrautere Mobilversion von m.kwick.de 2.0 allen Besitzern internetfähiger Mobiltelefone mit Webbrowser zur Verfügung und sorgt für Surfspaß ohne Grenzen. Viele Funktionen werden webbasiert bereits unterstützt. Die eigenen Entwickler arbeiten konstant an Optimierungen.
Fast zeitgleich und zuerst erblickte die KWICK! App für das iPhone und iPod Touch das Licht der Welt und stand im entsprechenden Store zum Download bereit. Die KWICK! App für alle Android-Handys ging wenige Tage später sogar noch einen Schritt weiter. Wer möchte, kann sich hier über bspw. neue Ereignisse durch sein Handy in Echtzeit informieren lassen. Eine Funktion, die neben vielen weiteren Neuerungen auch für das nächste Update der iPhone-App geplant ist. Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, kam im Juli auch noch die entsprechende Applikation für Symbian-Handys dazu. Der mobile Markt ist demnach nahezu komplett abgedeckt.
Mit diesem umfassenden Angebot macht KWICK! die mobile Nutzung für alle Mitglieder so komfortabel wie möglich. Und zwar rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr und an jedem beliebigen Ort und natürlich völlig kostenlos.
Agile Software-Entwicklung mit Scrum

Die Entwicklung einer sozialen Software für mehr als eine Million aktive Mitglieder ist eine spannende Herausforderung. Über 20 Mitarbeiter sind allein in die Entwicklung der KWICK! Software-Plattform involviert, die nicht nur über Webbrowser, sondern zwischenzeitlich auch über zahlreiche mobile Apps und per API (Application Programming Interface) erreichbar ist. Um zeitnah neue Funktionen fertig zu stellen und dabei unseren großen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, setzen wir seit Anfang des Jahres erfolgreich auf die agile Software- und Produkt-Entwicklung mit Scrum.
Die Weiterentwicklung unserer Software erfolgt hauptsächlich auf Basis eines offenen Dialogs mit unseren Mitgliedern und eigenen Beobachtungen der Nutzung. Unsere Mitglieder werden schon früh in Veränderungen des Produktes einbezogen und können in Beta-Tests direktes Feedback geben. Ein agiler und flexibler Ansatz erlaubt uns schnell, uns auf die sich ständig ändernden Marktbedingungen einzustellen. Dabei verzichten wir konsequent auf schwerfällige und langwierige Prozesse, wie man sie zum Beispiel vom traditionellen Wasserfallmodell kennt.
Scrum verfolgt hierbei einen anderen Ansatz: die Teams arbeiten selbstorganisiert in so genannten “Sprints”, einer fest definierten, kurzen Zeitspanne als Entwicklungszyklus. Ziel eines Sprints ist es, ein fertiges Produktinkrement auszuliefern. Die Sprintlänge beträgt bei uns genau drei Wochen. Die Entwicklung ist in zwei Teams organisiert, so dass in regelmäßiger Kontinuität – meist schon auf wöchentlicher Basis – auch umfangreichere neue Funktionen fertig gestellt und der Community zugänglich gemacht werden. Die Zusammenarbeit im Scrum-Team ist dabei in klar getrennten Rollen geregelt und bietet den Teams den Freiraum, sich komplett selbstständig zu organisieren. Die Entwickler können sich im Scrum-Prozess voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und werden von äußeren Einflüssen weitestgehend abgeschirmt. Das direkte Feedback zwischen Entwicklern und den Mitgliedern bleibt aber zu jeder Zeit bestehen und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.
Dank Scrum und weiterer agiler Methoden ist die Entwicklung nicht nur wesentlich schneller geworden, sondern gleichzeitig konnte auch die Qualität verbessert werden. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt, wurde durch eine konsequente Neugliederung des Projektverlaufs erreicht: unser Qualitätsmanagement ist im gesamten Prozess von Anfang an eingebunden und begleitet die Entwicklungsteams über den gesamten Zeitraum. Wir können so eine hohe Qualität gewährleisten, ohne dass es zusätzlich langwierige Testphasen am Ende eines Sprints gibt. Meist können neue Funktionen schon während eines Sprints in den öffentlichen Beta-Test gegeben werden, so dass wir direktes Feedback erhalten und die Nutzung analysieren können.
Veröffentlichte Updates im Zeitraum Januar bis Juli 2010
Der Umstieg auf Scrum als Vorgehensmodell bereitete uns im Vergleich zu vielen anderen klassischen Softwareschmieden weniger Probleme, da wir im Vorfeld schon längere Zeit einige Grundprinzipien daraus angewandt haben. Aber erst der vollständige Wechsel zu Scrum und die damit verbundene Befreiung von Altlasten brachte entscheidende Fortschritte in der Entwicklung. Bereits nach vier Sprints stellte sich eine spürbare Steigerung der Produktivität und Motivation heraus. Mit der Einführung von Scrum mussten allerdings auch alle anderen Bereiche im Unternehmen darauf optimiert werden, um sowohl mit der Geschwindigkeit der Entwicklung mithalten zu können, als auch die Entwicklungsteams nicht auszubremsen.
Der Prozess wird ständig weiter entwickelt und verbessert: “inspect and adapt” ist für uns zu einer Unternehmensleitlinie geworden. Die Veränderung zum Besseren (Kaizen) und die Vorgehensweise nach agilen Methoden hat sich auch in anderen Bereichen manifestiert. Das Technik-Team arbeitet beispielsweise zur Aufgabensteuerung mit Kanban, einer einfachen Methode nach dem Pull-Prinzip. Auch nach bislang 15 erfolgreichen Sprints finden wir immer neue Wege, den Scrum-Prozess weiter zu verbessern. Das Vorgehensmodell hat entscheidend zur Verbesserung der Entwicklungsgeschwindigkeit und nicht zuletzt auch zu einer Produktverbesserung zugunsten unserer Mitglieder beigetragen.
Auszug einiger Releases in diesem Jahr:
- Asymmetrische Beziehungen via Fans
- Zahlreiche Echtzeitfunktionen bei Kommentaren und Neuigkeiten
- XMPP/Jabber-Schnittstelle
- Neue Mitgliederprofile
- browserbasierte Mobil-Version, iPhone-, Symbian- und Android-App
- API Version 2.0, Apps und das App Verzeichnis
- XXL-Fotos im Profil und Sortierfunktion für Fotos
- Komplette Neuentwicklung der Rubrik Events und Eventbilder
- Weiterentwicklung unseres MVC-Frameworks
- Verbindung zu Facebook und Twitter
- Neue Mitgliedersuche
Übrigens: unsere Entwickler-Teams in Weinstadt bei Stuttgart suchen noch engagierte Kollegen, die in diesem kreativen, hochmotivierten Umfeld mitarbeiten und -gestalten möchten.
Flutopfer: Wir spenden – bitte spenden Sie mit
Liebe Community-Mitglieder,
liebe Medien- und Geschäftspartner,
noch nie waren so viele Menschen in einem Land von einer Katastrophe betroffen wie derzeit in Pakistan. Nach Angaben der pakistanischen Regierung sind mittlerweile über 14 Millionen Menschen von den größten Überschwemmungen aller Zeiten betroffen. Es sind Bilder zu sehen, wie wir sie zuletzt noch vom Tsunami in Erinnerung haben. Die Katastrophe diesmal ist leider noch schlimmer. Viele Betroffenen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, aber die Mittel sind mehr als knapp. Die Lage in Pakistan hat sich drastisch verschärft. Ersthelfer vor Ort berichten, dass der Bedarf an Hilfsgütern so groß ist, dass die Lagerbestände bereits aufgebraucht seien. Sie müssen neu beschafft werden, um die Verteilungen von u. a. Zelten, Küchenutensilien, Wasserreinigungstabletten, Medizin und Hygieneartikeln fortführen zu können.
Opfer und Hilfskräfte sind auf Spenden aus aller Welt angewiesen. Auch wenn die ersten Gelder und Mittel bereits auf dem Weg sind, reicht dies bei Weitem noch nicht aus. KWICK! hat sich entschieden, die Aktion Deutschland Hilft medial zu unterstützen. Ich persönlich bitte Sie, dass wenn Sie etwas spenden können, sie einen kleinen Geldbetrag oder wenn möglich auch einen größeren an die Opfer der Überschwemmungen in Pakistan richten. Auch einzelne Spenden-SMS können helfen. Wir spenden auch – bitte spenden Sie mit!
Vielen Dank
Kai Hummel
Pressesprecher, KWICK! Community GmbH & Co. KG
So können Sie den Opfern schnell und direkt helfen:
Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet dringend um Spenden für die Menschen in Pakistan:
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Flut Pakistan
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity SMS: SMS mit Pakistan an die 8 11 90 senden
(5 € zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft 4,83 €)
Süddeutsches Duell: KWICK! knapp vor den Lokalisten
Die Zahlen der unabhängigen Interessengemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) vom Juli bestätigen es: Mit 27.213.267 gezählten Besuchen (Visits) und 1.066.681.762 einzelnen Seitenabrufen (Page Impressions) liegt KWICK! erneut in den Top 25 aller deutscher Webseiten. Bei den sozialen Netzwerken positioniert sich KWICK! nach Visits sogar auf Platz vier und liegt damit direkt hinter Netzwerken wie denen der VZ-Gruppe. Zum ersten Mal schlägt kwick.de nach Angaben der IVW auch die Lokalisten.
Noch bis zum Frühjahr stand der Begriff “soziales Netzwerk” für weltweite, grenzenlose Vernetzung. Dann sorgte eine Studie für Diskussion, die genau diesen Punkt in Zweifel zog. Basierend auf den Daten der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (AGOF) gab es deutliche, regionale Präferenzen bei den Mitgliedern der Communitys. In Bayern sind zum Beispiel die Lokalisten der Platzhirsch, Baden-Württemberg wird klar von kwick.de dominiert.
Mit den Juli-Zahlen der IVW kann sich KWICK! jetzt bezüglich der Visits erneut in den Top 5 der sozialen Netzwerke behaupten und seinen Platz im Vergleich zum Vormonat sogar verbessern. Auch wenn der Vorsprung knapp ist, sind die Juli-Zahlen der IVW eindeutig: 27.213.267 Visits und 1.066.681.762 PIs hat KWICK! zu verbuchen, 27.134.584 Visits und 721.787.275 PIs die Lokalisten. Damit liegen die Bayern, hinter denen der Medienkonzern ProSiebenSat.1 steht, zum ersten mal knapp hinter KWICK!.
“Dass wir es in die Top 5 aller sozialen Netzwerke in Deutschland geschafft haben, verdanken wir vor allem unseren Mitgliedern. So ein Erfolg ist nur möglich, wenn sie dauerhaft aktiv und mit ihrer Community zufrieden sind“, sagt Kai Hummel, Pressesprecher der Community.
Auch in Zukunft soll sich die Plattform positiv für ihre Mitglieder entwickeln, deshalb wurde in diesem Jahr bereits kräftig optimiert. Zu den Hauptzielen gehört dabei neben der Einhaltung der Datenschutzrichtlinien auch die kontinuierliche Weiterentwicklung. Damit diese nicht an den Mitgliedern vorbei läuft, werden sie transparent in künftige Planungen eingebunden. Feedback-Dialog, Alpha-Test, Beta-Test, das alles gehört für KWICK! Mitglieder zum täglichen Surfen. Über eine API (Programmierschnittstelle) können technisch versierte Kwickies eigene Apps entwickeln und der Community zur Verfügung stellen. Wer möchte, kann seinen KWICK! Chatverlauf in seinen XMPP-fähigen Messenger integrieren oder seinen KWICK! Account mit Facebook und Twitter verbinden.
Wem das alles zu technisch ist, der freut sich über Fotos im XXL-Format, die er in sein Profil einbinden kann, frei gestaltbare Profilseiten und Kommunikation in Echtzeit – und das ganze natürlich völlig kostenlos.
Deine Fotos jetzt im XXL-Format
Ab sofort können KWICK! Mitglieder bis zu 2000 Fotos im XXL-Format (740 x 600 Pixel) in ihr Profil stellen. Dabei darf jedes Einzelbild, das hoch geladen wird, maximal 25 MB groß sein, ohne dass bei der Verarbeitung nennenswerte Qualitäseinbußen entstehen. Mit diesem Angebot hebt sich KWICK! sowohl was die Menge als auch was die Qualität der Bilder angeht, von anderen sozialen Netzwerken ab.
Passend zur Urlaubszeit hat KWICK! für seine Mitglieder ordentlich was drauf gepackt, was Qualität und Größe der Fotos im Profil angeht. Das neue XXL-Format garantiert eine brillante Anzeige, wie man sie bislang eher von Fotocommunitys als von sozialen Netzwerken kennt.
Damit bietet sich das KWICK! Profil jetzt auch hervorragend zur Archivierung von Familienfotos an. 2000 XXL-Bilder lassen viel Spielraum für alle Lebenssituationen, von der Ersten Liebe bis zum Hochzeitsfoto, vom ersten Schultag bis zum Studienabschluss, vom Schnappschuss bis zum Profifoto. Die Kommentarfunktion erlaubt den schnellen Austausch zu jedem einzelnen Bild. In Erinnerungen zu schwelgen wird so jederzeit zum gemeinsamen Online-Vergnügen, egal wo sich derjenige, dem man die Bilder zeigen möchte, gerade befindet.
Bis zu 25 MB große Bilder können ins Profil hoch geladen werden, ohne dass die Qualität durch die Bearbeitung merklich leidet. Verpixelte Bildchen sind damit Geschichte. Die bequeme Sortierfunktion macht die Zuordnung zum thematisch passenden Album leicht. Einzelne Fotos können mit der Maus angeklickt und verschoben werden, ganze Pakete werden markiert und mit wenigen Klicks an die passende Stelle gebracht.
Dass bei den Fotos Datenschutz groß geschrieben wird, versteht sich auf kwick.de von selbst. Denn auch hier gilt: Deine Daten gehören Dir! Wenn ein Mitglied Bilder hoch lädt, dann bleiben alle Rechte daran bei diesem Mitglied. KWICK! sichert sich im Gegensatz zu anderen Communitys keine exklusiven, weltweiten Lizenzrechte. Jeder soll selbst entscheiden können, was und wie lange etwas von ihm im Netz abrufbar sein soll. Denn ein sensibler Umgang mit persönlichen Daten trägt auch in sozialen Netzwerken wesentlich zum Wohlfühlen bei.
Die Stimme der Mitglieder wird gehört
Ab sofort haben alle Mitglieder die Möglichkeit, sich noch intensiver in die Entwicklung unser Community einzubringen. Über den Feedback-Dialog auf kwick.de kann jeder seine Ideen vorschlagen und die Meinung der anderen Mitglieder dazu erfragen. Dazu verwendem wir “Uservoice”, ein bewährtes Konzept um Feedback zu erfassen und zu gewichten.
Bislang wurden Anregungen und Feedback der Mitglieder an verschiedenen Stellen auf kwick.de erfasst. Nicht immer ganz einfach, hier den Überblick zu behalten. Mit der Einführung von Uservoice auf der Startseite jedes Mitglieds ist das Geschichte. Jetzt kann jeder seinen persönlichen Vorschlag allen anderen Mitgliedern zur Abstimmung und Diskussion stellen. So erhält man einen ersten Eindruck, wie die Community die eigene Idee findet. Sämtliche eingehenden Vorschläge werden von uns sorgfältig geprüft. Gelangen sie in die Umsetzung, ist das für jeden gut sichtbar dokumentiert.
Im teaminternen Alpha-Test werden neue Produkte und Verbesserung dann vor allem auf Nutzerfreundlichkeit (Usability) und Fehlerfreiheit geprüft. Die Entwicklungsabteilung erhält so in einem frühen Stadium wertvolle Hinweise zu Optimierungsmöglichkeiten, die die Mitglieder im anschließenden Beta-Test gleich genießen können. Auf die Beta-Version haben alle Mitglieder seit gut einem Jahr jederzeit nach Wunsch freien Zugriff. Umfangreichere Änderungen werden den Mitgliedern vorab zusätzlich angekündigt, um ein möglichst breites Meinungsbild zu erhalten. Die Tatsache, dass diese Ankündigungen für Mitglieder dauerhaft abrufbar sind, auch wenn jemand im Urlaub war, macht die Entwicklung vieler neuer Features von Anfang bis Ende transparent.
„Ich möchte dieses wertvolle Feedback nicht mehr missen“, gibt Benjamin Roth, Leiter der Entwicklung bei KWICK! offen zu. „Indem wir die Plattform gemeinsam mit unseren Mitgliedern weiter entwickeln, können wir ihnen genau die Community bieten, die sie sich wünschen.“
Nach der Einführung der agilen Software- und Produktentwicklungsmethode Scrum in der Entwicklung zu Beginn des Jahres ist das ein weiterer großer Schritt hin zu mehr Transparenz und Dialog in unserer Softwareentwicklung. Damit wird die KWICK! Community GmbH & Co. KG noch attraktiver für Entwickler, die ihr Experten-Wissen im Bereich PHP/MySQL in ein innovatives und unabhängiges Unternehmen einbringen möchten. Im offenen Austausch stellen sie sich den Wünschen der Mitglieder und sehen es als Herausforderung, die Plattform jederzeit modern und wettbewerbsfähig zu halten.
KWICK! ist und bleibt kostenlos
„Stimmt es, dass man für die Mitgliedschaft bei KWICK! bald Geld zahlen muss?“ Mit schöner Regelmäßigkeit macht diese Frage die Runde in der Community. Natürlich stimmt das nicht. KWICK! finanziert sich ausschließlich über Werbung und daran wird sich auch nichts ändern.
Persönlicher Blog, Magazin, Forum – das Angebot auf KWICK! ist so vielfältig wie in kaum einem anderen sozialen Netzwerk. Kein Wunder stellt sich da manch einem die Frage, wie es möglich ist, dieses Angebot den Mitgliedern seit fast zehn Jahren kostenlos zugänglich zu machen. Die Antwort ist einfach. Eine aktive und lebendige Community ist nicht nur für die Mitglieder sondern auch für Werbepartner interessant. Sie buchen an unterschiedlichen Stellen auf kwick.de Werbeflächen, der Erlös finanziert dann den Betrieb der Plattform.
„Es ist uns wichtig, unsere Community allen zugänglich zu machen. Egal ob man viel oder wenig Geld hat. Deshalb waren und sind Mitgliedsbeiträge für uns keine Option. Durch unser breites Angebotes sind wir für viele Menschen attraktiv und haben damit eine hohe Reichweite, die uns wiederum für Werbepartner attraktiv macht“, so Jens Kammerer, Geschäftsführer der KWICK! Community GmbH & Co. KG. Die Kunst dabei ist, Werbung so zu platzieren, dass die Erlöse den Betrieb der Community decken und die Werbung trotzdem nicht als störend empfunden wird.
Auf kwick.de werden nicht alle Werbeformen zugelassen. Die Mitglieder sollen möglichst wenig gestört werden, weshalb zum Beispiel Popups oder Musikdateien, die automatisch starten, nicht akzeptiert werden. Werbung per E-Mail ins KWICK! Postfach wird aufs Allernötigste beschränkt. Die Einblendung von Werbebannern lässt sich zudem nach dem Alter filtern. Jugendliche können so effizient vor ungeeigneten Inhalten geschützt werden. Hinzu kommt, dass KWICK! für Werbung pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt. Dazu ist man als Betreiber nach deutschem Datenschutzrecht verpflichtet. Ebenso wird dies auch vom TÜV kontrolliert. Das heißt, dass Werbepartner eine Statistik bekommen, wie oft ihre Werbung geklickt wurde, durch die Nutzungsprofile bleibt aber alles anonym. Daten werden nicht weiter geleitet. Ein Zusammenhang zwischen den pseudonymisierten Nutzungsprofilen und dem echten Profil lässt sich nicht herstellen. Und sollte ein Mitglied die Erstellung selbiger Profile nicht wünschen, kann es diesem Prozess obendrein widersprechen.
Wer sich also beim seinem nächsten Besuch auf kwick.de über Werbung wundert, der sollte bedenken, dass damit die Vernetzung über einer Million Mitglieder erst möglich gemacht wird. Ohne sie keine Profile, kein Blog, kein täglicher Austausch mit alten Freunden und erst recht keine neuen Bekanntschaften. Und das alles völlig kostenlos, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.
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- @iDominik_ Danke für den Hinweis, wir haben es bereits weiter gegeben.
- Am 13. Oktober 2010, neues Schloss Stuttgart: Sicher unterwegs im Medienland – Datenschutz im Zeitalter von web2.0 http://kwick.me/aUQ4
- @EfronV Danke für das Kompliment!
- @NiKi___x3 ok, ich lasse mal nachsehen, ob wir was finden können. Ist leider nicht ganz einfach, da die automatisch eingebucht wird
- @NiKi___x3 welche Werbung ist das denn genau? Startet der Ton da schon, auch wenn du nicht mit der Maus über der Werbung bist?








