Daten schützen im Netz: Mit dem Passwort fängt es an

von am 17. September 2010 in Community

Datenschutz fängt beim Passwort an. Mindestens acht Zeichen inklusive Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung, keine Zahlenreihen, keine Namen oder Geburtstage. So lassen sich die wichtigsten Faktoren für ein sicheres Passwort zusammenfassen. KWICK! unterstützt seine Mitglieder bereits bei der Registrierung, indem die Passwortsicherheit angezeigt wird. Hohe Sensibilität im Umgang mit Nutzerdaten, die regelmäßig  vom TÜV geprüft wird, rundet das Sicherheitspaket für die Mitglieder der KWICK! Community ab.

Wenn über die Sicherheit von Daten im Internet bzw. in sozialen Netzwerken geredet wird, fällt häufig der Satz: „Du musst halt vorher überlegen, was Du öffentlich von Dir preisgeben willst. Dann ist das alles kein Problem.“ Dabei fängt der Datenschutz schon viel früher an. Nämlich bei der Wahl des geeigneten Passwortes.

Passwörter muss man sich merken können. Deshalb greifen immer noch zu viele Menschen nach Begriffen, die für sie auch im realen Leben eine Bedeutung haben, z.b. der Name des Kindes, Kombinationen aus Namen und Geburtdatum, Hobbys. Solche Passwörter sind gerade auf Kommunikationsplattformen eine Einladung für Hacker, also Angreifer von außen, sich unerlaubt Zugriff auf fremde Daten zu verschaffen. Ein intensiver Blick ins Profil, ein paar Nachrichten oder E-Mails austauschen, über vermeintlich Alltägliches plaudern und schon sind die gewünschten Informationen griffbereit.

Wer es Angreifern noch einfacher machen möchte, nimmt aufeinander folgende Tastenkombinationen auf seiner Tastatur, z.B. „123456“ oder „asdfgh“, und erspart seinem Gegenüber damit den Mehraufwand des vorherigen Aushorchens. Ein Vorgehen, das immer noch erschreckend weit verbreitet ist. Solche Passwörter sollten unbedingt vermieden werden.

Ein absolutes No Go ist auch, Passwörter zu notieren und am besten gleich griffbereit beim PC zu deponieren. Der berühmte Klebezettel am Bildschirm ist leider immer noch nicht Geschichte. Im beruflichen Umfeld kann ein solches Verhalten den Job kosten. Hier ist es auch unverantwortlich, das Passwort, das am ersten Tag im Unternehmen von einem Administrator ausgehändigt wurde, nicht unverzüglich zu ändern. Erschreckend viele Mitarbeiter behalten Übergangspasswörter wie Start123 bis ans Ende ihrer Tage und stellen damit ein Sicherheitsrisiko für ihre Arbeitgeber dar.

Wer Hackern das Leben schwer machen möchte, beherzigt folgende Grundsätze:

  • Je länger ein Passwort ist, desto sicherer ist man. Acht Zeichen sollten das Minimum sein.
  • Passwörter niemals weitergeben und möglichst auch nicht gemeinsam verwenden. Das Missbrauchsrisiko steigt dadurch.
  • Passwörter haben keinen offensichtlich erkennbaren Sinn. Wer sich einen Satz ausdenkt, den er sich gut merken kann und dann von jedem Wort die ersten beiden Buchstaben aneinanderreiht, ist auf dem richtigen Weg. Aus „KWICK! ist eine sichere Community“ wird so „KWiseisiCo“.
  • Eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung ist schwer zu knacken. Wer also statt „KWiseisiCo“ „KW!iseisiCo“ wählt, hat seine Daten wieder es etwas besser geschützt. Dies ist zugleich auch die beste Alternative.
  • Unterschiedliche Passwörter für bestimmte Bereiche, z.B. das Online-Banking sind ebenfalls eine gute Empfehlung. Knackt jemand das Passwort für einen E-Mail-Account oder eine andere Anwendung, die häufig genutzt wird, hat er durch unterschiedliche Passwörter wenigstens nicht gleich Zugriff auf alle wichtigen oder heiklen Daten.

INFO: Obwohl die oben genannten Punkte heute zum Allgemeinwissen aller Internetnutzer gehören sollten, werden sie im Eifer des Gefechts oft vernachlässigt. KWICK! unterstützt hier seine Mitglieder, indem Passwörter bei Neuregistrierung oder bei Passwortwechsel automatisch auf ihre „Stärke“ geprüft werden. Eine Anzeige weist darauf hin, ob das Passwort lang genug ist und rät zur Verwendung von Sonderzeichen. Wer diese Empfehlungen beherzigt, tut den ersten Schritt zu einem sicheren Umgang mit den persönlichen Daten im Netz.

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1 Kommentar Kommentar schreiben

  1. Es geht noch einfacher, man muss gar nicht erst aushorchen. Es gibt sogenannte Wörterbuchattacken. Da werden vorgefertigte Wörterbücher mit gängigen Passwörtern (wie Vornamen, test1234 etc.) einfach durchprobiert. Dafür gibt es schon fertige Bibliotheken im Internet die man dafür benutzen kann.

    Und wem das selber ausdenken eines Passwortes zu viel Stress ist, der kann einfach einen Passwortgenerator nehmen http://www.gaijin.at/olspwgen.php

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