Social Media Marketing: Regionale Vorteile nutzen

von am 27. Oktober 2010 in Firma

Filtermethoden (Targeting) nach  Alter, Geschlecht, Region oder Interessen machen Werbung in sozialen Netzwerken sehr effizient, die Streuverluste sind gering. Eine optimale Reichweite erreicht aber nur, wer sich die Communitys abhängig von der jeweiligen Kampagne und der anvisierten Zielgruppe im Vorfeld genau ansieht. Sind die Unterschiede in Nutzerstruktur und Nutzungsverhalten bekannt, lassen sich deutlich bessere Ergebnisse erzielen.

Social Media Marketing ist in aller Munde. Dass aber nicht jede Plattform für jeden Zweck und für jede Kampagne gleich gut geeignet ist, wird seltener diskutiert. Dabei sind die sozialen Netzwerke bei Regionalität und Altersstruktur ihrer Nutzergruppen sehr unterschiedlich aufgestellt. Nicht jedes Netzwerk oder jede Community erreicht die Menschen, die auch der Kunde erreichen möchte.

Soziale Netzwerke bilden zu einem nicht unerheblichen Teil reale Freundschaftsnetzwerke ab. Und reale Freundschaften lassen sich nun mal besser pflegen, wenn die Distanz zueinander nicht so groß ist. Deshalb kommt der Zahl der registrierten Mitglieder einer Community weniger Aussagekraft zu, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Sie lässt keinen direkten Rückschluss darauf zu, wie viele dieser Menschen ich für meine Interessen und in meiner Region wirklich erreichen kann, wie aktiv die Mitglieder sind und wie die Onlinezeiten aussehen. Genauer hinzusehen lohnt also auf jeden Fall.

Neben den Mediadaten der jeweiligen Plattform-Betreiber bieten sich dazu auch diverse unabhängige Quellen an. Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) wertet die einzelnen, eindeutig nachweisbaren Nutzer einer Seite pro Monat aus. In Kombination mit den Visits, also den gezählten Besuchen, und den Page Impressions, also den Seitenabrufen, lassen sich Aussagen über die Nutzungsintensität der Mitglieder treffen. Visits und Page Impressions wertet die Informationsgemeinschaft zu Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) als unabhängiges Institut aus. Weitere Werkzeuge zur Auswertung von Nutzerstrukturen in sozialen Netzwerken bietet zum Beispiel auch Google.

Für regionale Kampagnen kann deshalb das vermeintlich kleinere Netzwerk vor der Haustür oft eine bessere Reichweite und eine Akzeptanz bieten als ein Global Player. Teilweise ist hier auch das regionale Targeting, also der Filter, in welchen Regionen Werbung genau ausgeliefert werden soll, feiner zu justieren. Gleiches gilt für das Filtern nach dem Alter. Nicht nur das Mindestalter variiert von Community zu Community, sondern auch Gesamtstruktur. Finden es Jugendliche cool, Netzwerk A zu nutzen, fühlen sich 20-Jährige für die gleiche Plattform vielleicht zu alt und nutzen eher Netzwerk B. Und auch bei den Communitys gibt es Modetrends. Was vor einem Jahr in einer bestimmten Nutzergruppe angesagt war, muss heute nicht mehr in sein. Ehe man als Kunde also eine Social Media Kampagne plant, gilt es sehr genau zu prüfen, welche Reichweiten wo zu erwarten sind. Nur dann wird das Projekt auch den erhofften Erfolg haben.

Aktuelle Berichterstattung zum Thema:
Vom Zwitschern zum Kunden (Schwarzwälder Bote vom 26.10.2010)

Info: Mit 1,6 Millionen einzelnen, eindeutig nachweisbaren Nutzern pro Monat (AGOF 2010-II), 27 Millionen Besuchen und 1,1 Milliarden Page Impressions pro Monat (beides IVW) zählt KWICK! zu den Top 5 der Communitys, die sich in Deutschland durch die IVW ausweisen lassen. 45 Prozent weibliche und 55 Prozent männliche Mitglieder sorgen für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Das Mindestalter für die Mitgliedschaft liegt bei 12 Jahren, die regionale Stärke in Baden-Württemberg und dem Süddeutschen Raum. Zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten im Profil, ein eigener Blog, das KWICK! Magazin und viel Kommunikation in Echtzeit bieten reichlich Abwechslung und führen zu einer langen Verweildauer unserer Mitglieder.

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2 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Ulrike #

    Vielen Dank für die Hinweis. Natürlich ist die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung gemeint.

  2. Die AGOF ist eine Arbeitsgemeinschaft [Arbeitsgemeinschaft Online Forschung]. In Ihrem Artikel sprechen Sie von einer Aktionsgemeinschaft.

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