Datenschutz fängt beim Passwort an

von am 19. September 2011 in Community

Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen. Es enthält eine Mischung aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen. Groß- und Kleinschreibung wechseln ab. Eine logische Herleitung ist für Fremde nicht möglich. Eigentlich Allgemeinwissen, sollte man meinen. Doch die Realität sieht anders aus.

In den vergangenen Wochen haben mehrere Hacker-Attacken auf große Unternehmen in der Presse die Runde gemacht. Wie immer in solchen Fällen verunsichert die Berichterstattung auch die Mitglieder in Communitys und sozialen Netzwerken. Dabei wird oft übersehen, dass man mit der Wahl des eigenen Passwortes vieles selbst in der Hand hat.

Sein Passwort muss man sich merken können. Deshalb greifen Internetnutzer trotz aller Warnungen immer noch nach Kombinationen aus Vor- oder Nachname und Geburtstag oder -jahr. Auch die Namen der Kinder oder schlichte Zahlenfolgen sind keine Seltenheit. Zu Sicherheit werden diese Kombinationen dann aufgeschrieben und gut zugänglich deponiert. Sie sollen ja schließlich immer griffbereit sein. Unter solchen Voraussetzungen muss man kein Hacker sein, um sich Zugang zu Informationen zu beschaffen, die einen nichts angehen. Hier reichen logisches Denken und ein paar beiläufige Fragen.

Wer Hackern das Leben schwerer machen möchte, sollte deshalb folgende Tipps beherzigen:

  • Passwörter mit einer gewissen Mindestlänge sind sicherer. Acht Zeichen sollten das Minimum sein.
  • Passwörter gehören nicht in fremde Hände. Das gilt auch für Arbeitskollegen, Familienmitglieder , beste Freunde.
  • Passwörter nicht gemeinsam verwenden, z.B. eines, was generell die ganze Familie benutzt. Der Zugriff auf das eigene Profil kann so nicht kontrolliert mehr werden.
  • Passwörter sollten keinen allzu offensichtlichen Sinn ergeben. Wer sich einen Satz ausdenkt und dann von jedem Wort zum Beispiel die ersten beiden Buchstaben aneinanderreiht, ist auf einem guten Weg. Aus „KWICK! ist eine sichere Community“ wird so „KWiseisiCo“.
  • Eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung ist schwerer zu knacken. Wer statt „KWiseisiCo“ „KW!iseisiCo“ wählt, hat seine Daten wieder es etwas besser geschützt.
  • Für besonders heikle Bereich wie zum Beispiel das Online-Banking sollte man Passwörter wählen, die sonst nirgends verwendet werden.

Auch wenn es nie hundertprozentige Sicherheit geben wird, tragen diese Punkte doch erheblich zu mehr persönlichem Datenschutz bei.

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